Stentimplantation/Aufdehnungsbehandlung

Verengungen (Stenosen) in Arterien führen zu Durchblutungsstörungen an dem Organ, das durch das jeweilige Gefäß mit Blut versorgt wird. Dadurch kann es zu den verschiedensten Beschwerden kommen wie beispielsweise zu Brustschmerzen (Angina Pectoris) oder Luftnot (Dyspnoe) bei Verengungen der Herzkranzadern (Koronare Herzkrankheit, KHK), Beinschmerzen bei Durchblutungsstörungen im Bereich der Beinarterien (periphere arterielle Verschlusskrankheit, pAVK) oder Schlaganfall (Apoplex) bei Stenosen im Versorgungsgebiet der Halsschlagadern (Carotisstenose).

Mittels der minimal-invasiven Kathetertechnik ist es heute möglich, viele dieser Verengungen auch ohne offene Operation erfolgreich zu behandeln. Hierbei wird die Stenose mit einem kleinen Ballon aufgedehnt und das Gefäß mit einer kleinen Metallstütze (Stent) stabilisiert. Dieser Vorgang ist hier anhand einer 3D-Animation illustriert:

Der langfristige Erfolg einer derartigen Behandlung ist in großem Maße von der Erfahrung und Kompetenz des Operateurs abhängig. Aus diesem Grund werden minimal-invasive Katheter-Eingriffe bei unseren Patienten nur von höchst versierten Ärzten durchgeführt. Als Garant für dieses Versprechen steht Prof. Dr. med. Thomas Ischinger in unserem Team als einer der weltweit erfahrensten Interventions-Kardiologen zur Verfügung, in der Regel führt er die Eingriffe persönlich durch.

Auch die Aufdehnungsbehandlung/Stentimplantation von Gefäßen wird – ebenso wie die diagnostische Herzkatheteruntersuchung – allein in örtlicher Betäubung durchgeführt. Für die Eingriffe nutzen wir die hochmodernen Herzkatheterlabore im Isar-Medizin-Zentrum. Je nach Eingriffsart muss der Patient mit einer Klinik-Aufenthaltsdauer von 1-3 Nächten rechnen.

Nach einer Aufdehnungsbehandlung/Stentimplantation müssen für mehrere Wochen bis Monate blutverdünnende Medikamente (zumeist Acetylsalicylsäure (ASS) und Clopidogrel) eingenommen werden. Dies kann im Einzelfall andere möglicherweise anstehende Operationen vorübergehend unmöglich machen. In keinem Fall dürfen die blutverdünnenden Medikamente ohne vorherige Rücksprache mit einem Kardiologen abgesetzt werden!

Gerne beraten wir Sie in unserer Stammpraxis persönlich zu all Ihren Fragen rund um eine Stentimplantation!

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